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Die Schwitzhütte
ist ein Jahrtausende altes Reinigungsritual zur körperlichen, geistigen, emotionalen und spirituellen Reinigung. In Deutschland wurde es hauptsächlich durch die nordamerikanischen Indianer bekannt. Sie
wird direkt auf der Erde aus Weidenruten gebaut, mit Decken völlig abgedunkelt, und nur ein kleiner Eingang wird freigelassen. |
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In einer Linie vor dem Eingang befinden sich der Altar und die Feuerstelle. In der Feuerstelle werden Schwitzhüttensteine erhitzt,
die im Laufe des Rituals in dieSchwitzhütte gebracht und dort mit Wasser übergossen werden. Das Feuer ist ein spirituelles Feuer, es wird in bestimmter Art und Weise entzündet und geachtet. |
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Wenn die Steine rotglühend sind, werden sie in die Schwitzhütte hineingetragen, der Eingang wird dann verschlossen, die Steine
werden mit Wasser übergossen und die erste Runde der Reinigung beginnt. Es wird gesungen und gesprochen, Wesenheiten werden eingeladen, dabei zu sein. (z.B. die Wesen der Himmelsrichtungen usw.).
Grey Owl leitet das Inipi nach Tradition der Lakota.
Es werden die Originale der Heiligen Inipi-Lieder der Lakota gesungen. Die erste Runde dient der Gemeinschaft, die zweite Runde ist den
Himmelsrichtungen gewidmet. Die dritte Inipi-Runde ist eine Heilungsrunde. Die vierte Runde ist der Canupa, der Heiligen Pfeife gewidmet.
Die Schwitzhütte ist ein Platz, um direkt mit der Schöpfung in
Kontakt zu kommen. Sie ist ein intensives Erlebnis und kann Kraft und Energie noch lange Zeit danach geben. |
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